Thermische Leitfähigkeit

Thermische Leitfähigkeit Wärmeleitfähigkeit

Die Identifikation einer Flüssigkeit oder einer Mischung (z.B. durch das Messen der thermische Leitfähigkeit) ist aus den verschiedensten Gründen wichtig in der Mikrofluidik:

  • Die Performance einer Mikropumpe ist viskositätsabhängig.
  • Der genaue Grad der Mischung zweier Flüssigkeiten soll kontrolliert werden.
  • Der gesamte Prozess ist abhängig von der aktuell genutzten Flüssigkeit.

Es handelt sich um eine sehr praktische Option, recht einfach zwischen Flüssigkeiten zu wechseln und trotzdem eine optimale Funktion des Systems zu ermöglichen. So eröffnen sich verschiedenste Anwendungsmöglichkeiten für das Mikrofluidik-System.

Schauen Sie sich das Video zur thermischen Leitfähigkeit an, um das gesamte Experiment zu sehen. Außerdem finden Sie weitere Details in der Case Study.

Video: Thermische Leitfähigkeit messen

Die Identifikation der Flüssigkeit in einem mikrofluidischen System so wichtig ist. Deswegen hat unser Partner Sensirion an einer in-line und in-situ Lösung gearbeitet. Der Sensor für die thermische Leitfähigkeit ist eine einfache Ergänzung zu unserem System.

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Dieser Sensor misst die thermische Leitfähigkeit der Flüssigkeit im System. Auf diese Weise können Sie die Flüssigkeit und ihre Viskosität identifizieren. Mit diesem Wissen können Sie dann die perfekte Frequenz für die optimale Durchflussrate einstellen.

Dies ist ein äußerst effizientes System, da Sie keine separate Probe zur Messung der Wärmeleitfähigkeit benötigen. Außerdem können SIe das Mischungsverhältnis der Flüssigkeit erkennen. Fügen Sie diesen Sensor einfach in Ihr System ein und Sie haben alle Informationen, die Sie benötigen, in der Software, die Sie ohnehin zur Regelung des Systems verwenden.

Case Study: Identifzierung von Flüssigkeiten und Mischungen

Membranbasierte Mikropumpen wie die mp6 Mikropumpe können über die Frequenz (wie oft pro Sekunde die Membran betätigt wird) und die Steuerspannung der Betätigungselemente (Steuerung des Membranhubs) gesteuert werden. Beide Parameter müssen an die Viskosität der Flüssigkeit und die gewünschte Durchflussmenge angepasst werden. Insbesondere bei Anwendungen, bei denen unterschiedliche Flüssigkeiten von derselben Pumpe gefördert werden, ist es sinnvoll, diesen manuellen Schritt zu automatisieren.

Zu diesem Zweck zeigt diese Case Study, dass unsere mp6 Mikropumpe in Verbindung mit dem SLF3C-1300F Sensor von Sensirion die Flüssigkeit erkennen kann. Dadurch wird die Möglichkeit geschafft, die Einstellung der Pumpenparameter zu automatisieren.